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Im Netzwerk von Colored Glasses schlummern unglaubliche Erfahrungsschätze für die interkulturellen Jugendarbeit. Aus diesem Grund haben wir uns dazu entschlossen im Rahmen das BUILDING BRIDGES – DEMOKRATIE STÄRKEN in Eichsfeld zwei Interkulturelle Trainings für Lehrkräfte, Pädagogen und Schulsozialarbeiter*innen anzubieten.

Am 02. September war es dann endlich soweit und das zweite Interkulturelle Training wurde in Heiligenstadt in der Ko-ra-le e.V. angeboten. Unter der Überschrift  „Vielfalt in der Schulsozialarbeit und in Kitas – Interkulturelles Training für Pädagoginnen und Pädagogen“ wurde ein zwei-stündiger Workshop für 7 interessierte Pädagog*innen angeboten.

Ziele des Workshops waren sich zunächst kritisch mit dem Begriff der Vielfalt und Diversity auseinander zu setzen und anschließend Strategien im Umgang heterogenen Gruppen zu entwickeln. Mithilfe von interaktiven Übungen wurden kulturelle Differenzen überwunden und für kulturelle Stereotype und Vorurteile sensibilisiert.

Ergebnis: „Vielfalt ist noch vielfältiger als ich dachte.“

Falls ebenfalls Interesse an einem Interkulturellen Training an Ihrer Schule für Ihr Kollegium besteht, schreiben sie uns gerne eine Mail unter coloredglasses@yfu.de .

Das Projekt „Building Bridges. Demokratie stärken“ wird gefördert durch:

Unser Dreamteam! Jerker, Milen und Sara

Und auch auf Schulungen: zwischendurch immer wieder ein Energizer!

Ein Wochenende, um sich mit Toleranz, Demokratie und Vorurteilen auseinander zu setzen und Methoden zu lernen, um als Toleranzbotschafter*in Workshops geben zu können – das gab es bei Colored Glasses im September in Heilbad-Heiligenstadt. Das Ganze wurde organisiert von Sara Klingebiel, die zusammen mit Jerker die Schulung leiten und durchführen wird.

Ein Rückblick:

Am Freitagnachmittag den 14. September trudeln wir alle zu unterschiedlichen Zeiten in Sara’s Elternhaus ein, dass uns netterweise zur Verfügung gestellt wird. Der Plan ist es, uns beim Tee und Kaffee trinken und gemeinsamen Pizza essen am Abend besser kennenzulernen. Nach einem lustigen Zusammensein und spannenden Unterhaltungen auf sowohl deutsch und englisch, denn Michaela ist extra für die Schulung aus Italien angereist, werden wir auf verschiedene Gastfamilien in und um Heilbad-Heiligenstadt verteilt. Dort sind wir das Wochenende über Nacht untergebracht.

Am nächsten morgen geht es früh los, denn wir haben viel vor. Zuerst wird allerdings ausgiebig auf thüringerische Art und Weise gefrühstückt – mit Mett und Schmand. Danach sollen wir uns zunächst selbst in die Rolle eines Schülers versetzen und simulieren mit sehr viel Spaß ein Spiel. Nach einer gemeinsamen Reflektion, sprechen wir darüber was einen guten Teamer ausmacht und nach welchem Schema sowie mit welchen Tricks man das Thema Toleranz näher an die Teilnehmer der Workshops bringen kann. Nach dem Mittagessen dürfen wir in zweier Gruppen unseren ersten eigenen Workshop planen. Die Ergebnisse sollen am nächsten Tag zusammengetragen werden. Den Abend lassen wir mit einem Spaziergang durch Heilbad-Heiligenstadt ausklingen, mit einer persönlichen Führung von Sara.

Sonntag beginnt mit der Vorstellung der Ergebnisse des Vortages. In zwei Gruppen aufgeteilt, simulieren wir die von uns geplanten Workshops und kriegen so einen kleinen Eindruck, wie es sich anfühlt, selbst vor einer Klasse zu stehen. Anschließend werden die Workshops zusammen reflektiert und Verbesserungsmöglichkeiten gesucht. Alles in allem sind wir sehr zufrieden mit dem Ergebnis und freuen uns nun auf unseren ersten „richtigen“ Workshop. Was wir alle mitgenommen haben ist, dass es nicht darum geht, die Meinung jedes einzelnen verändern zu müssen, sondern es schon ein Erfolg ist, wenn wir auch nur eine Person zum Nachdenken angeregt haben. Viel zu schnell ist das Wochenende vorbei und die Wege trennen sich vorübergehend am Bahnhof Heilbad-Heiligenstadt.