We started of with a pub quiz about democracy and some nice facts. Two really exciting lectures followed the next day. The first one was about the problems in East Germany and the second was about talking with right-wing supporters. After this input we first discussed in groups about some questions which are related to democracy and their problems. Following this we worked on different topics in even smaller groups. I was by Dr.phil.Prasad Reddy and we talked about prejudice. This was a nice input for our Colored Glasses simulations. All in all it was a nice meeting and I learned a lot which I can use in our workshops.
Fabian

„It’s democracy, stupid!“ wurde von der Nemetschek Stiftung und der Organisation “Gesicht zeigen” am 18. und 19. September veranstaltet. Über Colored Glasses und YFU bieten sich regelmäßig Möglichkeiten für persönliche Aus- und Weiterbildungen sowie die Teilnahme an spannenden Seminaren oder Diskussionen.

Mein Name ist Lina und ich mache gerade ein Praktikum bei YFU Deutschland.
Heute Vormittag war ich mit zwei Freiwilligen in einer 7. Klasse, wo wir einen Colored Glasses Workshop durchgeführt haben. Für mich war es der erste Workshop, deshalb wusste ich nicht ganz, was wir machen würden und wie das ganze ablaufen würde. Die Klasse war am Anfang sehr chaotisch und laut, aber nach einer kurzen Zeit, als sie verstanden, worüber wir sprechen würden, sind sie sehr ruhig geworden und haben sich gut an der Diskussion über Flucht und Vorurteile beteiligt.
Ich denke, dass die Klasse heute ein Stückchen mehr zusammen gewachsen ist. Sie wurde erst zu diesem Schuljahr neu zusammen gemischt. Die Leute kannten sich also noch gar nicht so gut. Viele haben aber eigene Erfahrungen geteilt, die dann auch in der ganzen Gruppe diskutiert wurden. Dadurch hat sich die Gruppe besser zusammen gefunden. Außerdem haben die Schüler sich mit so wichtigen Themen wir Flucht und Vorurteile auseinandergesetzt und sich damit sensibilisiert.
Ich fand es sehr interessant, zuzugucken, wie ein Workshop abläuft und bin mir sehr sicher, dass ich im nächsten Colored Glasses Seminar teilnehmen werde, um auch Workshops geben zu können und die Welt dadurch ein Stückchen mehr toleranter zu machen.

Wir haben bereits darüber berichtet, wie diese neue Internetseite zustandegekommen ist. Auch die Nordakademie hat dazu nun einen Beitrag veröffentlicht. Hier der Artikel https://www.nordakademie.de/aktuelles/aktuelldetail/die-neue-internetseite-ist-endlich-online-praxisprojekt-fuer-colored-glasses-an-der-nordakademie/

Am 28. September war Colored Glasses zu Gast in den Klassen 8a und 8b der Regelschule Östertal. Ziele des Workshops waren sowohl das Erkennen und Hinterfragen von Vorurteilen und Stereotypen als auch eine ausführliche Auseinandersetzung mit dem Thema „Flucht“. Rund 80% der 24 bzw. 25 Schüler*innen beider Klassen haben den Workshop als sinnvoll eingestuft. Oft erwähnten die Schüler*innen, dass sie viel Neues gelernt haben und der Workshop sowohl interessant als auch lustig gewesen sei. Die neuen Informationen stuften sie als sehr relevant ein.

Spezifische Kommentare der anonymen Feedbackbögen machen deutlich, dass die Thematik und Wichtigkeit bei den Teilnehmenden angekommen ist. So wurde zum Beispiel verstanden „was ein Stereotyp ist und was der Unterschied zwischen Stereotyp, Vorurteil und Diskriminierung ist.“. Eine direkte Aussage bekräftigt, dass es Informationen gewesen seien, die für das ganze Leben wichtig sind. Eine weitere Meinung war, dass die Themen des Workshop sinnvoll gewesen seien, „weil man so etwas besprechen muss“. „Man sollte sich mit etwas mehr beschäftigen oder auseinandersetzen, bevor man sich ein Urteil bildet“. Einige Schüler*innen gaben an, dass sie gern mehr über besprochene Themen erfahren würden, wie zum Beispiel Meinungsfreiheit, Diskriminierung oder Auswanderung. Mit nach Hause genommen haben sie vor allem, dass man nicht einfach Menschen „in eine Schublade“ stecken und verurteilen soll, sondern stattdessen versuchen kann, die Perspektive zu wechseln und den ersten Eindruck zu hinterfragen. Viele waren sich einig, dass ihnen besonders das Lernen durch Spiele, an denen alle gemeinsam teilnehmen konnten, viel Spaß gemacht hat.

Was sehr lange währt wird endlich gut! Wir sind so stolz und froh beim Öffnen unserer Domain auf diese tolle Website zu blicken.

Als ehrenamtlich getragenes Bildungsangebot stehen einem meistens nicht die Ressourcen (weder zeitlich noch monetär) zur Verfügung, dass ein Projekt so schnell und umfangreich überarbeitet wird. Was uns schon lange ein Dorn im Auge war, wurde nun in einem Praxisprojekt der Masterstudierenden der NORDAKADEMIE angegangen.

Wir möchten an dieser Stelle daher nochmal dem Projektteam und der Hochschule für ihr Engagement herzlich danken:
Danke, Johanna. Danke, Lena. Danke, Phil. Danke, Torben. – Und natürlich auch danke Birgit!

Weitere Informationen zum Projekt und zum Praxisprojekt im Allgemeinen können auf der Hochschulseite eingesehen werden.