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Dein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) Politik & Demokratie bei Colored Glasses (m/w/d)
In Vollzeit
Arbeitsort: Hamburg
Das Deutsche Youth For Understanding Komitee e.V. (YFU) ist ein gemeinnütziger Verein und eine der ältesten und größten Organisationen für internationalen Jugendaustausch. Bei den meist einjährigen Austauschprogrammen tauchen die Teilnehmenden komplett in den Alltag ihres Gastlandes ein und gewinnen neue Perspektiven auf die Welt. Während des Austauschjahres leben sie bei Gastfamilien, die im Gegenzug eine neue Kultur im eigenen Zuhause entdecken. Seit der Gründung im Jahr 1957 haben bereits rund 70.000 Jugendliche an den Austauschprogrammen teilgenommen. Unter dem Motto „In der Welt zu Hause“ setzt sich YFU gemeinsam mit Partnerorganisationen in rund 50 Ländern für Toleranz, interkulturelle Bildung und globale Verantwortung ein.
Deutschlandweit engagieren sich rund 4.000 Ehrenamtliche für YFU, in der Hamburger Geschäftsstelle sind etwa 60 Mitarbeitende hauptamtlich für den Verein tätig. Um möglichst vielen jungen Menschen unabhängig von ihrer finanziellen Situation eine Austauscherfahrung zu ermöglichen, vergibt YFU jährlich hunderte einkommensabhängige Stipendien.
Wir suchen zum 01. September 2026 bis zum 31. August 2027 eine*n FSJler*in im Bildungsprogramm Colored Glasses.
Die Position ist in der Abteilung Kooperation & Entwicklung angesiedelt. FSJ-Träger ist der Internationale Jugendgemeinschaftsdienst (ijgd) Hamburg.
Mit Colored Glasses begeistern junge Ehrenamtliche Kinder & Jugendliche durch Toleranzworkshops für gesellschaftliche Vielfalt. Die Ehrenamtlichen werden in einer Wochenendschulung ausgebildet. Sie planen und geben die Workshops selbstständig in Zweierteams.
Hier kommst DU ins Spiel! In deinem FSJ lernst du alles, um selbst Workshops zu Vielfalt & Diskriminierung zu halten, mit Jugendlichen auf Augenhöhe zu diskutieren und so unser ehrenamtliches Team zu verstärken. Du reist ca. 2x im Monat mit dem Zug zu Schulen in ganz Deutschland (ggf. mit Übernachtung) und führst zusammen mit den Ehrenamtlichen unsere Workshops durch. Außerdem unterstützt du uns bei Aufgaben im Büro, kannst dich im Marketing einbringen und andere Bereiche des internationalen Jugendaustausches von YFU kennenlernen.
Das bringst du mit:
Das bieten wir dir:
Weitere Informationen zu den Konditionen des FSJ findest du hier: http://www.freiwilligesjahr-hamburg.ijgd.de/fsj-politik. Mehr Informationen zu Colored Glasses gibt es unter www.coloredglasses.de und auf Instagram @coloredglasses_yfu.
Die Welt ist bunt, unsere Gesellschaft auch. Wir freuen uns über Bewerbungen aller Interessierten, unabhängig von ihrer Herkunft, Hautfarbe, Religionszugehörigkeit, sexuellen Identität oder Behinderungen.
Bitte sende deine Bewerbung als zusammenhängende PDF-Datei ohne Foto mit dem Betreff „Bewerbung FSJ Colored Glasses“ an Nina Rösch unter: roesch@yfu.de.
Datenschutzhinweis: Die Datenverarbeitung personenbezogener Daten im Rahmen des Bewerbungsverfahrens geschieht ausschließlich zweckgebunden und im Einklang mit der Datenschutzgrundverordnung.
Unsere Motivation beginnt mit dir!
Colored Glasses wächst!
Im vergangenen Jahr wurde der Colored Glasses Vorstand um den Posten „Ehrenamts-Motivation und -Fortbildung“ erweitert. Hannes hat in dieser Funktion mit großem Erfolg die regelmäßigen Colored Glasses Community Calls etabliert.
Nun soll sich zu diesem spannenden und wichtigen Aufgabenbereich ein kleines ehrenamtliches Team bilden.
Du hast Lust, gemeinsam mit anderen CG-Ehrenamtlichen die Organisation und Gestaltung der Community Calls zu übernehmen und Formate für unser Ehrenamtlichen-Netzwerk weiterzuentwickeln? Dann komm ins Team!
Mehr zu deinem zukünftigen Ehrenamt findest du hier:
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Lernen zwischen Reflexion und Offenheit: Workshop mit Dr. Lima Sayed
Am 28. Januar 2026 nahmen 11 Colored-Glasses-Freiwillige an einem intensiven und erkenntnisreichen Online-Workshop mit der Diversitätstrainerin Dr. Lima Sayed teil. Im Mittelpunkt standen Antidiskriminierungsarbeit, Rassismus und die Frage, wie Lernprozesse gelingen können, wenn Themen emotional herausfordernd sind. Der Workshop bot den Teilnehmenden nicht nur theoretische Einordnungen, sondern auch hilfreiche Denkmodelle für den praktischen Umgang mit schwierigen Gesprächen.
Zu Beginn führte Lima Sayed das Bild der Lernzone ein. Lernen geschieht oft dort, wo wir mit ungewohnten Gedanken oder Perspektiven konfrontiert werden und ein gewisses Maß an Unbehagen entsteht. Dieses Unbehagen muss jedoch nicht negativ sein: Zwischen Komfort und Überforderung liegt ein Übungsraum, in dem Entwicklung möglich wird.
Wird dieser Raum verlassen und starke emotionale Reaktionen übernehmen, spricht man von einer Panikzone, in der das Lernen kaum noch möglich ist. Gerade bei sensiblen Themen wie Rassismus ist es daher wichtig, diese inneren Zustände wahrzunehmen und einzuordnen.
Inhaltlich beschäftigte sich der Workshop mit einem vielschichtigen Verständnis von Rassismus. Es wurde deutlich, dass Rassismus nicht nur in offenen Beleidigungen oder bewusster Ausgrenzung sichtbar wird, sondern auf unterschiedlichen Ebenen wirkt.
Darüber hinaus ging es um die Frage, warum Gespräche über Rassismus oft schwerfallen. Gefühle wie Scham, Angst vor Fehlern oder Sprachlosigkeit spielen dabei eine große Rolle. Das haben auch schon viele CG-Freiwillige in ihren eigenen Workshops erlebt.
Der Workshop mit Dr. Lima Sayed bot den Colored-Glasses-Freiwilligen einen offenen Raum, um sich mit Rassismus und Antidiskriminierung auseinanderzusetzen und Perspektiven zu sammeln, wie sie in ihren eigenen Workshops mit kniffligen Gesprächen umgehen können. Es machte deutlich, dass Lernen die Bereitschaft braucht, sich mit sensiblen Themen auseinanderzusetzen und möglicherweise auch Unbehagen auszuhalten. Genau darin liegt die Grundlage für nachhaltiges Lernen und Bilden.
Zum Abschluss möchten wir Lima herzlich danken. Der Workshop war sehr bereichernd und hat viele wichtige Impulse gesetzt. Besonders schön war, dass sie sich auch im Nachhinein viel Zeit genommen hat, um Fragen – vor allem im Bezug auf Colored Glasses – zu beantworten.
„Der Community Call war super interessant und ich freue mich, die neuen Impulse zu Rassismus und Vorurteile mit in den nächsten Colored Glasses Workshop zu nehmen. Lima hat eine tolle Atmosphäre zum gemeinsamen Lernen geschaffen!“, sagt Carina Neubauer (Koordinatorin der Region Nord). Die Teilnehmenden konnten viele neue Gedanken und Anregungen mitnehmen, um sie in die kommenden Workshops einfließen zu lassen.
Noch nicht genug gehabt?
5 Literatur-Tipps zum Weiterdenken:
Interkulturelle Bildung ist wichtiger denn je!
Am Samstag, 25. Januar 2026 kamen Menschen aus unterschiedlichen Ländern, Kontexten und Erfahrungen beim Internationalen Colored Glasses Community Call „Talk in Colors“ zusammen. Es war der zweite Call in diesem Format, der von Colored Glasses (CG) Ehrenamtlichen aus Paraguay und Deutschland gemeinsam organisiert wurde, um CG-Aktiven und -Interessierten aus dem globalen YFU-Netzwerk einen Raum zum gegenseitigen Kennenlernen, Austausch und zur Weiterbildung zu geben. Das Orga-Team freute sich sehr, 25 Teilnehmende aus 8 Ländern zu begrüßen. Argentinien, Paraguay, Deutschland, USA, Dänemark, Mexiko, Frankreich und China waren vertreten.
Im Mittelpunkt des Calls stand diesmal ein Impuls von Philosophieprofessor Henry Escobar aus Kolumbien. In seiner Präsentation sprach er über die Bedeutung von Dialog, Imagination und Anerkennung und darüber, warum interkulturelle Bildung gerade im Zusammenhang mit Menschenrechten eine zentrale Rolle spielt.
Dialogue, Imagination & Recognition
Zu Beginn stellte er die These auf, dass politischer Diskurs stark von Bildern geprägt ist. Diese Bilder sind häufig gewaltvoll. Wenn wir jedoch verstehen, welche Bilder unseren Diskurs bestimmen und woher sie kommen, können wir lernen, diese Gewalt zu navigieren und bewusster mit ihr umzugehen.
Ein zentraler Punkt ist die Imagination. Sie hilft uns, Realität anders zu sehen. Politik und Menschenrechte nehmen wir vor allem über Bilder wahr. Häufig führen diese dazu, dass wir andere Menschen schnell als Feinde sehen. Deshalb ist es wichtig, diese Bilder zu verstehen und Gewalt bewusst abzulehnen. Auch Ideologien sind Bilder davon, wie eine Gesellschaft aussehen könnte. Bei interkulturellen Unterschieden treffen solche Bilder aufeinander und stehen sich manchmal entgegen. Trotzdem haben wir am Ende dasselbe Ziel: ein gutes Leben für alle. Um dieses Ziel zu erreichen, braucht es mehr Empathie, Altruismus und Kommunikation. So kann interkultureller Dialog gestärkt werden.
In der anschließenden Diskussion wurde ergänzt, dass es nicht nur um Bilder geht, da nicht alle Menschen Inhalte über Bilder gleichermaßen verstehen. Hier knüpft die Narrative Theory an: Die Geschichten, die wir uns selbst und anderen erzählen, formen unsere Realität. Narrative bestimmen, wie wir andere Menschen wahrnehmen und wie Konflikte entstehen. Offenheit gegenüber diesen Narrativen und ihrem Ursprung ist daher entscheidend.
In diesem Zusammenhang wurde deutlich, warum die Erzählweise von Colored Glasses so wirkungsvoll ist. Narrative Theory kann gezielt in Workshops eingesetzt werden, um durch Bildung Perspektiven zu erweitern und Wahrnehmungen zu hinterfragen.
Abschließend sprach Escobar über die Frage, wie sich diese Ansätze praktisch vermitteln lassen. Besonders wichtig sind dabei einfache, zugängliche Bilder, z.B. Fabeln. Sie stellen Situationen dar, die von allen verstanden werden können, auch von Kindern. Durch sie lernen Menschen, Situationen bewusst wahrzunehmen und mit ihnen umzugehen. Fabeln verändern Narrative und Wahrnehmungen und öffnen so neue Perspektiven.
Der Community Call hat deutlich gemacht, wie wichtig Austausch, Offenheit und gegenseitiges Verständnis in einer vielfältigen Welt sind. “Diese Calls erscheinen mir wichtig, weil sie Gemeinschaft schaffen und weil ein Netzwerk von Freiwilligen ständig wachsen sollte,” sagt Sandra (Program Coordinator YFU Paraguay), “Ich fand die Idee sehr gut, einen besonderen Gast einzuladen, der akademisches Wissen und Reflexion zur Interkulturalität einbringt, um weiterhin eine internationale Community von Lentes de Colores zu stärken.”
Organisations- und Kommunikationstalent gesucht!
Der Colored Glasses Vorstand sucht Verstärkung:
Unser langjähriges CG-Vorstandsmitglied Marius übernimmt ab diesem Jahr neue Aufgaben innerhalb des CG-Vorstands, weshalb wir Unterstützung in seinem bisherigen Arbeitsbereich, der ehrenamtlichen Koordi-Koordination, suchen.
Deine Aufgaben:
Das Wichtigste in Kürze:
Dies und mehr Informationen zu deinem zukünftigen Ehrenamt findest du hier: